Das KZ-Außenlager Dachau-Allach

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Vernichtung durch Arbeit - Zum Sterben nach Dachau


Wie lange überlebten die überstellten kranken Allacher Häftlinge im KZ Dachau? Dazu wurden insgesamt 1.394 Todesfälle des KZ-Außenlagerkomplexes - also des SS-Arbeitslagers sowie der O.T.-Lager Allach-Karlsfeld und O.T.-Lager Rothschwaige (beide „Judenlager“) - ausgewertet. Alle Häftlinge hatten im KZ-Außenlagerkomplex Dachau-Allach bei BMW ihren letzten Arbeitseinsatz bzw. wurden von dort nach Dachau überstellt. Von den 1.394 Häftlingen wurden 366 direkt in Dachau-Allach ermordet. Die übrigen Morde geschahen durch „Vernichtung durch Arbeit“, die hier über fünf Kriterien definiert wird:

Die verbliebenen 397 Allacher Häftlingen starben innerhalb von sechs Monaten nach ihrer Überstellung oder nach ihrer Befreiung in Dachau. Von den innerhalb von vier Monaten 997 ermordeten Häftlingen waren: Ungarn: 311 (Juden), Franzosen: 174, Italiener: 164, Sowjetrussen: 83, Polen: 66, Jugoslawen: 45, Niederländer: 45, Deutsche: 42, Spanier: 12, Unbekannt: 12 sowie übrige Nationalitäten. Fazit: Die Angst vieler Allacher Häftlinge bei schwerer Krankheit zum Sterben nach Dachau gebracht zu werden, war keine Fiktion. In den Krankenrevieren des KZ-Außenlagerkomplexes wurden nur „Leichtkranke“ behandelt, da die Kosten für die Pflege von Schwerkranken der SS und BMW zu teuer war.

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